WordPress add_theme_support

OptionErklärung
Core Features
title-tagWordPress generiert automatisch den <title>-Tag im <head>. Ohne diese Option müsstest du <title><?php wp_title(); ?></title> manuell in header.php schreiben. WordPress übernimmt dann die intelligente Formatierung wie „Seitentitel – Website Name“ und fügt bei Paginierung „Seite 2“ etc. hinzu.
post-thumbnailsAktiviert Featured Images (Beitragsbilder) für Posts und Pages. Ohne diese Option gibt es keine „Featured Image“-Metabox im Editor. Du kannst spezifische Post-Types angeben: add_theme_support('post-thumbnails', array('post', 'page')).
custom-logoFügt dem Customizer die „Logo hochladen“-Option hinzu. Liefert standardisierte Funktionen zum Ausgeben des Logos mit the_custom_logo(). Ohne diese Option müsstest du eigene Custom Fields für Logos bauen.
automatic-feed-linksGeneriert automatisch <link>-Tags für RSS-Feeds im <head>. WordPress fügt dann Links zu Post-Feed, Kommentar-Feed etc. hinzu. Browser und Feed-Reader können die Feeds dadurch automatisch erkennen.
html5Modernisiert das WordPress-generierte Markup. Statt veralteter XHTML-Strukturen nutzt WordPress dann HTML5-Elemente. Optionen: array('search-form', 'comment-form', 'comment-list', 'gallery', 'caption', 'script', 'style'). Beispiel: Ohne HTML5-Support generiert die Suchform Tabellen-Layout, mit HTML5 bekommst du semantisches <form> mit <input type="search">.
custom-backgroundFügt Customizer-Option für Hintergrundfarbe/-bild hinzu. WordPress generiert dann automatisch das entsprechende CSS. Du kannst Defaults setzen für default-color und default-image.
custom-headerErmöglicht Header-Bilder im Customizer mit Upload, Cropping und Verwaltung. Definiere Dimensionen mit width, height und flex-height. WordPress übernimmt das komplette Handling inkl. Cropping-Tool.
Editor Features (Gutenberg)
align-wideErlaubt „Wide Width“ und „Full Width“ Alignment-Optionen für Gutenberg-Blocks. Blöcke können dann über die normale Content-Breite hinausragen. Du musst CSS für .alignwide und .alignfull bereitstellen.
editor-stylesLädt CSS-Dateien in den Block-Editor, damit die Bearbeitung dem Frontend entspricht. Verwendung mit add_editor_style('editor-style.css'). User sehen beim Schreiben exakt die gleichen Styles wie im Frontend.
dark-editor-styleTeilt WordPress mit, dass dein Editor-Stylesheet für Dark Mode optimiert ist. WordPress passt dann die UI-Elemente im Editor entsprechend an (keine hellen Controls auf hellem Editor-Background).
editor-color-paletteDefiniert verfügbare Farben im Block-Editor-Colorpicker. Array mit name, slug und color. User können dann nur aus deinen Brand-Farben wählen statt aus dem kompletten Farbspektrum.
disable-custom-colorsEntfernt den Custom Color Picker im Editor. User können nur vordefinierte Farben aus deiner Palette wählen. Nützlich für Brand-Consistency – verhindert dass Kunden „kreativ“ werden und Pink auf Orange setzen.
editor-font-sizesDefiniert verfügbare Schriftgrößen im Block-Editor. Array mit name, slug und size (in px). Statt frei wählbarer Größen gibt’s nur „Klein / Normal / Groß“ – verhindert typografisches Chaos.
disable-custom-font-sizesDeaktiviert freie Schriftgrößen-Eingabe. User können nur vordefinierte Größen nutzen. Komplementär zu editor-font-sizes für konsistente Typografie.
editor-gradient-presetsFügt Farbverläufe zum Editor hinzu. Array mit name, gradient (CSS) und slug. User können Farbverläufe nutzen ohne CSS-Kenntnisse.
disable-custom-gradientsVerhindert, dass User eigene Farbverläufe erstellen. Nur vordefinierte Gradients sind nutzbar. Wieder Brand-Konsistenz vs. kreative Freiheit.
responsive-embedsMacht eingebettete Inhalte (YouTube, Twitter etc.) responsive. WordPress fügt dann automatisch Wrapper-Divs mit Aspect-Ratio-CSS hinzu. Ohne diese Option brechen Embeds auf Mobile das Layout.
wp-block-stylesLädt WordPress‘ Standard-Styling für Core-Blocks. Ohne diese Option musst du alle Block-Styles selbst definieren. Buttons hätten dann kein Styling, Tables keine Borders etc.
Menüs und Widgets
menusAktiviert Custom Navigation Menus. Ohne diese Option gibt es keine Menü-Verwaltung unter „Design → Menüs“. Du registrierst dann Menü-Locations mit register_nav_menus(). Standard bei modernen Themes, aber explizite Deklaration ist Best Practice.
widgetsAktiviert Widget-Bereiche. Standard bei modernen Themes, aber explizite Deklaration ist Best Practice. Du registrierst dann Sidebars mit register_sidebar(). Ohne diese Option: keine Widget-Verwaltung.
customize-selective-refresh-widgetsErlaubt Live-Preview von Widget-Änderungen im Customizer ohne komplettes Page-Reload. Nur das geänderte Widget wird per AJAX aktualisiert – deutlich schneller und bessere UX.
Content und Formats
post-formatsAktiviert Post Formats (Aside, Gallery, Link, Image, Quote, Status, Video, Audio, Chat). Ermöglicht unterschiedliches Styling je nach Content-Typ. Beispiel: Video-Posts zeigen eingebetteten Player prominent, Quote-Posts verwenden spezielle Typografie. Array mit gewünschten Formats übergeben.
starter-contentLädt Demo-Content beim Theme-Aktivieren (nur bei frischen WordPress-Installationen). Definiert Beispiel-Seiten, Posts, Menüs. User sieht sofort wie das Theme aussieht statt leerer Seiten. Gut für Theme-Demos oder Client-Onboarding.
custom-spacingErlaubt Margin/Padding-Controls im Block-Editor für unterstützte Blocks. User können Abstände individuell anpassen statt auf deine CSS-Klassen angewiesen zu sein. Mehr Flexibilität, aber auch Risiko für inkonsistente Layouts.
custom-line-heightFügt Line-Height-Control zum Typography-Panel im Block-Editor hinzu. User können Zeilenhöhe anpassen. Nützlich für Headlines oder dichte Text-Layouts.
custom-unitsDefiniert verfügbare CSS-Einheiten im Editor (px, em, rem, %, vh, vw). Array mit gewünschten Units. Ohne diese Option sind nur px verfügbar – mit kannst du moderne relative Einheiten erlauben.
appearance-toolsAktiviert alle Design-Tools im Block-Editor auf einmal: Border-Controls, Typography-Settings, Spacing-Settings, Link-Color etc. Ein Sammel-Feature für moderne Editor-Funktionen. Statt jede einzeln zu aktivieren, bekommst du das komplette Paket.
Spezial-Features
woocommerceDeklariert WooCommerce-Kompatibilität. Ohne diese Option zeigt WooCommerce eine Warnung und nutzt eigene Template-Fallbacks. Mit Support kannst du WooCommerce-Templates im Theme überschreiben und hast Kontrolle über Shop-Design.
wc-product-gallery-zoomWooCommerce-Erweiterung: Aktiviert Zoom bei Hover über Produkt-Bilder. User können Details sehen ohne separate Vergrößerung zu öffnen.
wc-product-gallery-lightboxWooCommerce-Erweiterung: Aktiviert Lightbox für Produkt-Bilder. Klick öffnet Bild in Overlay statt neue Seite. Standard-UX für Online-Shops.
wc-product-gallery-sliderWooCommerce-Erweiterung: Aktiviert Slider für mehrere Produkt-Bilder. User können durch Galerie wischen/klicken. Ohne diese Option: nur statische Bilder untereinander.
block-templatesAktiviert Full Site Editing (FSE). WordPress nutzt dann .html-Template-Files statt PHP-Templates. Nur für Block-Themes relevant, nicht für Classic Themes mit ACF Flexible Content. Würde deinen kompletten Workflow umkrempeln.
block-template-partsAktiviert wiederverwendbare Template-Parts für FSE (Header, Footer etc.). Ebenfalls nur für Block-Themes, ignorieren für Classic Theme Entwicklung.