Warum WordPress?

Nein, das wird keine Lobeshymne. Ja, es gibt modernere Ansätze als LAMP. Aber warum denn noch WordPress?

Aus der Perspektive Angebot-Nachfrage Anbieter zu Nachfrager.

Ist doch viel moderner alles via Next.js oder Sveltekit zu machen, dann etwas wie Strapi, Contentful oder Prismic nutzen? Macht doch viel mehr Sinn?

Nein, macht es nicht. Warum? Es ist nichtmal das Ökosystem. Es ist der Ansatz von WordPress.

Laravel? Wenn der Kunde sagt, wir haben schon ein (beschissenes shared-Hosting ohne SSH und Root Zugriff) – was willst du dann tun? Du kannst Laravel da nicht installieren, punkt.

Genau das ist eine Stärke von WP – das Teil kriegst du wirklich fast überall zum laufen. LAMP Stack ftw.

  • 100% Kontrolle über Code Output
  • Ich bestimme, wie Kunden Inhalte bearbeiten können
  • REST-API & GraphQL
  • Flexibel einsetzbar und skalierbar
  • Eigene Plugins entwickeln
  • Bestehende Plugins weiter- oder mitentwickeln
  • Open Source
  • Ich kann es auf beliebigen Servern installieren. Es läuft auch auf einem lokalen Server

„Ok blaba – aber ohne Plugins geht eh nix.“

Unwissen – warum? Ich habe für Kundenprojekte genau 1 Plugin / bei mehrsprachigen 2 Plugins installiert. ACF Pro und Polylang. Mehr braucht es nicht.

„SEO, Sicherheit, Ladezeit??“

Regle ich alles via Theme/HTACCESS/Server.

„Welches Theme denn??“

Eigenes. Eigener Code. Eigener Ansatz. 100% Kontrolle.

Schema, Title/Descriptions, Robots, Sitemap, OpenGraphs etc. – dafür bruachst du keine Plugins.

Aber wenn Kunde selber Inhalte anpassen will? -> dafür ist ACF da.

„Aber das ist viel zu wenig flexiblel!“

ACF Flexible Content Fields. Damit kannst du deinen eigenen Drag-n-Drop Pagebuilder für deine Kundenwebsites erstellen.

Der dümmste Ansatz für Entwickler? WYSIWYG – das ist richtig doof. Das kannst du für Hobbyprojekte nutzen – gerne. Aber das spielt sonst absolut keine Rolle.

Es ist deine Aufgabe als Entwickler dafür zu sorgen, dass die Bearbeiter der Website so easy wie möglich Felder anpassen können.

„Easy to learn, hard to master.“

  • Page Builder machen nichts anderes, als schon vorgefertigten Code produzieren.
    • Das Problem, oftmals ist der vorgefertigte Code schlicht falsch oder schlecht
    • Er ist unsicher, lädt langsam und ist nicht skalierbar
  • Das braucht es alles nicht, wenn du selbst den Code nutzt
  • Wie dynamisch machen? Custom Post Types.

PHP Framework

Framework

CMS

Plugins

Blogging Tool – warum ist das quatsch?

Warum ist WordPress so extrem beliebt?

Wie funktioniert WordPress?

Wie kannst du das meiste daraus rausholen?

  1. Du suchst dir alle Tools zusammen, PageBuilder, No-Code Tools etc. Du kannst damit das meiste irgendwie machen. Du bist ständig angespannt, weil mal eine Anforderung kommt, die das Tool nicht kann. Du installierst wieder ein Plugin und wieder eins etcetc.
    • Das ist der „Das richtige Tool weg“.
  2. Dann gibt es den anderen Weg – du nutzt die ganze Zeit um Frontend-Entwicklungs-Basic zu lernen (was sehr schnell gemacht ist) – du kannst HTML und CSS schreiben, du kannst JavaScript anwenden und kannst auch etwas PHP. Wenn du das kannst, kannst du dich mehr und mehr von Tools lösen. An diesem Punkt wirst du WordPress ganz anders sehen. Du kannst damit dann wirklich alles machen.
    • Das Backend gefällt dir nicht? Dann programmiere es um. Du brauchst 3/4 vom Stuff von WordPress nie? Dann deaktiviere es.

Eine vage Behauptung, nachdem ich 5 Jahre in verschiedenen WordPress-Entwickler oder WordPress-Experts Gruppen auf Facebook war. 3/4 verstehen weder HTML noch CSS.

Braucht es das, um Websites zu machen? Nein – aber mein Gott. Schränke dich doch nicht so ein. HTML, CSS, JavaScript und PHP ist easy! Die einzelnen Sprachen an sich sind wirklich richtig einfach.

Praxisguide.

Wir machen es auf verschiedene Arten und bauen dann alles wieder um.