- Restic entscheidet was gesichert wird, wie verpackt (Chunks), wie versiegelt (Verschlüsselung), was du schon hast (Dedup), wann was wegkommt (Forget/Prune)
- Rclone spricht die Sprache von 70+ Speicher-Anbietern (Dropbox, S3, Google Drive…) und liefert die Pakete aus, ohne reinzuschauen
- Cloud Speicher sieht am Ende nur noch versiegelte, nummerierte Kisten. Keine Ahnung was drin ist.
Bash
restic (Backup-Logik: chunks, dedup, encryption)
│
│ schickt verschlüsselte Chunks
▼
rclone (Transport-Layer: spricht Dropbox-API)
│
▼
DropboxRestic Repo
Der „Datentresor“ wo restic alle deine Backups ablegt. Ein Repo ist im Grunde ein Ordner (lokal oder remote) mit einer ganz bestimmten Struktur.
Wenn du restic init machst, legt restic in dem Ordner eine Struktur an:
Bash
dropbox:/restic-younique/
├── config ← Repo-Metadaten (Verschlüsselungs-Setup)
├── keys/ ← verschlüsselte Schlüssel (mit deinem Passwort entriegelbar)
├── data/ ← die eigentlichen Datenchunks (deduplizierte Häppchen deiner Files)
│ ├── 00/
│ ├── 01/
│ ├── ...
│ └── ff/
├── index/ ← Index: welcher Chunk gehört zu welchem File
├── snapshots/ ← Snapshot-Definitionen (= "Backup vom 18.5. besteht aus diesen Chunks")
└── locks/ ← Concurrency-Locks während OperationenDu siehst von außen nur einen Haufen kryptisch benannter Files – Dropbox kann nichts damit anfangen.
/codfe
| Use Case | Befehl |
|---|---|
| Disaster: ganze Site zurück | restic restore latest |
| Einzelne Datei zurück | restic restore --include "..." |
| Browsen / Vergleichen | restic mount |
| Stand vom Datum X komplett | restic snapshots → ID → restore <id> |
| DB-Stand testen | mount, `gunzip -c …/dump.sql.gz |