rclone + restic

  1. Restic entscheidet was gesichert wird, wie verpackt (Chunks), wie versiegelt (Verschlüsselung), was du schon hast (Dedup), wann was wegkommt (Forget/Prune)
  2. Rclone spricht die Sprache von 70+ Speicher-Anbietern (Dropbox, S3, Google Drive…) und liefert die Pakete aus, ohne reinzuschauen
  3. Cloud Speicher sieht am Ende nur noch versiegelte, nummerierte Kisten. Keine Ahnung was drin ist.

Bash
restic (Backup-Logik: chunks, dedup, encryption)
   
    schickt verschlüsselte Chunks
   
rclone (Transport-Layer: spricht Dropbox-API)
   
   
Dropbox

Restic Repo

Der „Datentresor“ wo restic alle deine Backups ablegt. Ein Repo ist im Grunde ein Ordner (lokal oder remote) mit einer ganz bestimmten Struktur.

Wenn du restic init machst, legt restic in dem Ordner eine Struktur an:

Bash
dropbox:/restic-younique/
├── config            Repo-Metadaten (Verschlüsselungs-Setup)
├── keys/             verschlüsselte Schlüssel (mit deinem Passwort entriegelbar)
├── data/             die eigentlichen Datenchunks (deduplizierte Häppchen deiner Files)
   ├── 00/
   ├── 01/
   ├── ...
   └── ff/
├── index/            Index: welcher Chunk gehört zu welchem File
├── snapshots/        Snapshot-Definitionen (= "Backup vom 18.5. besteht aus diesen Chunks")
└── locks/            Concurrency-Locks während Operationen

Du siehst von außen nur einen Haufen kryptisch benannter Files – Dropbox kann nichts damit anfangen.

/codfe

Use CaseBefehl
Disaster: ganze Site zurückrestic restore latest
Einzelne Datei zurückrestic restore --include "..."
Browsen / Vergleichenrestic mount
Stand vom Datum X komplettrestic snapshots → ID → restore <id>
DB-Stand testenmount, `gunzip -c …/dump.sql.gz