1. Was LLMs (noch) nicht gut können
LLMs sind Wahrscheinlichkeitsmodelle, keine echten „intelligenten Systeme“. Sie sind extrem gut darin, kontextabhängige Vorschläge zu machen, aber:
- Sie verstehen den Code nicht wirklich – sie extrapolieren aus Mustern.
- Ladezeit, Barrierefreiheit, Sicherheitsaspekte, architektonische Überlegungen etc. kommen nur rein, wenn der Prompt sie explizit einfordert.
- Bei komplexen Anwendungen wie:
- Mitgliederbereiche mit Rollenlogik
- Dynamische Inhalte aus APIs oder CMS
- Mehrsprachigkeit mit SEO-relevanter Struktur
- Custom-Dashboards oder Interaktionen… sind sie oft oberflächlich oder unzuverlässig.
Das bedeutet: LLMs ersetzen nicht saubere, kontextbewusste Architektur und Entwicklungsarbeit.
2. Was heute noch echte Webentwicklung braucht
In vielen Bereichen ist AI eine Art Assistent, nicht der Macher:
| Bereich | LLM-geeignet? | Kommentar |
|---|---|---|
| Einfache Landingpages | ✅ | Kann fast komplett von AI kommen. |
| CMS-Integration | ⚠️ Teilweise | Kommt auf das CMS und die Logik an. |
| Barrierefreiheit / WCAG | ❌ | Nur wenn explizit eingefordert. |
| Sicherheit / Best Practices | ❌ | Selten Standard, oft veraltet. |
| Performanceoptimierung | ❌ | Mühsam via Prompt, kaum automatisch. |
| API-Integrationen / Logik | ❌ | Hier braucht es echtes Denken. |
| Komplexe Datenstruktur | ❌ | LLMs können Muster, aber keine dauerhafte Architektur. |