5 Gründe die für WordPress sprechen

5 Gründe

  1. Open Source
  2. Community – Verantwortung – Barrierefreiheit
  3. Open Source
  4. Open Source
  5. Community – Verantwortung – Barrierefreiheit

Der Grund warum WordPress noch immer auf den meisten Websites der Welt läuft ist nicht, weil das alles Blogs sind. Wer heute noch sagt, WordPress sei ein Blogging Tool macht sich ein bisschen lächerlich.

Zeige mir deine ach so tollen Flat File CMS die alles neu machen und die Welt erobern werden (und es nichtmal schaffen eine simple barrierefreie Navigation hinzubekommen), nee du!

WordPress ist unendlich skalierbar, du kannst damit tun was du willst.

Wie ich WordPress für Kundenprojekte nutze? Welches Theme? Welche Plugins? Nun, ich nutze WordPress hauptsächlich als Backend-Lösung für Kunden. Das ganze Theme-System und die Theme-Funktionalitäten sind jedoch deaktiviert.

Ich habe 100% Kontrolle über den Frontend Code Output auf der Website. Darum liebe ich das Teil. Und ich kann damit machen und arbeiten wie ich will. Niemand schreibt mir vor, wie und was ich zu nutzen habe. Ausser es sind a11y Coding Standards welche den Web Zugang für alle Erlauben.

WordPress ist nicht das „beste“ CMS

Verstehe mich nicht falsch, es gibt sehr viele coole Tools und unendliche Möglichkeiten da draussen mit denen Websites und andere Software fürs Web umgesetzt werden können. Und nein, WordPress ist nicht das beste. Auch wenn ich umsteigen und wechseln möchte, es gibt kein besseres Tool um die Art und Weise zu ersetzen, wie ich Websites entwickle.

Und nein, ich bin kein WordPress Nutzer der ersten Stunde. 2011 habe ich meine ersten Websites mit HTML, CSS und JavaScript von Hand entwickelt. Dann kam der Einsatz von PHP hinzu (die Navigationen ziwschen den Files hin und her zu kopieren war mühsam xD) und schliesslich machte ich erste Erfahrungen mit Joomla. Ich machte einige Joomla Kurse und wollte dann etwas neues probieren. Also nutze ich Typo3 und versuchte mich etwas in Contao und Drupal. Alle waren irgendwie praktisch.

Dann kaufte ich einen WordPress 3 Kurs und liess den lange lange liegen, obwohl mich das Gefühl immer dazu drängte. Naja, irgendwann habe ich mir dann mal WordPress installiert und damit einige Dinge versucht. LOOOL, WordPress sei ganz einfach und intuitiv zu bedienen? WTF! Bis ich mal irgendwie eine Navigation erstellt und das Konzept mit den posts verstanden habe. Post type of type page geht ja noch, aber was soll denn post type of type post sein? Weeeeelll ok.

Die guten alten Anfänge. Das war irgendwann im 2013 oder 2014. Seither bin ich da hängengeblieben und komme nicht mehr weg davon.

Andere Tools die ich ausprobiert habe

Webflow
Closed Source & zu viele fixe Vorgaben und Einschränkungen. Ich kann das Tool nicht auf Kundenbedürfnisse umprogrammieren.

Squarespace
Closed Source & zu viele fixe Vorgaben und Einschränkungen.

Jimdo, Wix, Weebly, Site Creators von Hosting Anbietern
Lol. Richtig viele fixe Vorgaben und Einschränkungen. Ich hatte noch nie eine Anfrage, ob ich eine WordPress/Joomla/Typo3 Website zu Jimdo, Wix, Weebly etc umziehen könne. Umgekehrt schon einige.

Joomla, Typo3, Drupal
Alle top aber da kann ich genauso bei WordPress bleiben. Community ist viel grösser und die Wahrscheinlichkeit, dass das Rad neu erfunden werden muss ist ziemlich gering. Crazy was alles schon mit WordPress umgesetzt oder zumindest versucht wurde 😉

Statamic
Sieht richtig gut aus. Und dann kommt das Thema Barrierefreiheit. Schade. Vielleicht in 5-6 Jahren.

Wechsel zu WordPress?

Aber hey, musst du deswegen wechseln und von nun an WordPress nutzen? No no no, auf keinen Fall. Ich bin kein WordPress-Maxi oder Sektenspinner. Für meinen Ansatz und Workflow passt es perfekt und ich komme davon leider nicht mehr ohne Abstriche und Kompromisse weg. Aber das ist ok. Wenn du aber nicht cool findest, dass du mit einem Tool machen kannst was du willst und du mehr Vorgaben und Richtlinien brauchst, dann ist WordPress wahrscheinlich nichts für dich.

Ich meine, es gibt nun classic Themes, Block Themes mit Full-Page Editing oder dann kannst du auch einfach auf Themes verzichten. Schon das ist für viele einfach zu viel.

Und dann erst diese Plugins und Skalierbarkeit. Ja welches dieser 1000 Shop oder Mehrsprachigkeits-Plugins nutze ich denn jetzt? Und dann sind die untereinander meistens auch nicht kompatibel, Halleluja! Ein Hoch auf WordPress! Und ein Hoch auf alle anderen Toools, alle sind irgendwie coool. Go for it!